 Diana
Steffen

Wolfgang
Thyra |
27. Mai Wie üblich
arbeite ich heute wieder am Computer und habe den grossen Waschtag.
Stefan, Nele, Riccardo und Regina haben uns nach
einer Woche wieder verlassen. Gerlinde bleibt uns noch eine zweite Woche
erhalten. Es war eine Super Woche wir hatten viel Spass trotz einiger
Blasen. Schöne Lager in den Bergen und klasse Wetter. Übrigens konnten wir
auch schon die Hohe Tarta erkennen.
Alan holt derzeit die neuen Mitwanderer aus Koscie
ab.Die müssten eigentlich bald ankommen.
Sie sind da es ist 12:30. Diana, Bruder Steffen mit Vater
Wolfgang und Thyra.
Es ist ein ruhiger erholsamer Tag. Am Nachmittag
setzten wir uns zusammen und unterhalten uns über Wölfe, das Projekt und
andere Dinge. Dann muss ich zurück an den Computer und die anderen machen
einen Spaziergang.
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| Zwischenbericht von
Kathrin: Hallo Naturfreunde,
seit Tagen bin ich von einer erlebnisreichen Wanderung zurück...
Anfangs stieß ich in den Schneeregionen an meine physischen Grenzen, dabei
kamen mir die schlimmsten Gedanken auf, wie ich dem Peter am besten
„den Hals umdrehe.“ (Peter, wie ich Dich kenne, trägst Du es
mit Fassung!) Dabei konnte er am wenigsten für meine miserable Kondition.
Aber es spornte mich an, weiterzumachen. Allein der Panoramablick, der sich
uns am Gipfel der Berge bot, ist Belohnung genug, um alle körperlichen
Strapazen zu vergessen.
Auch wenn ich nicht, wie erhofft, den Großräubern Wolf, Bär und Luchs
begegnet bin, nehme ich viele wunderschöne Erinnerungen an eine Landschaft
mit, die mir so noch nie begegnet ist. Gesunde, ursprüngliche Buchenwälder
so weit das Auge reicht. Die vielen nebligen Tage, in denen wir durch den
Wald stapfen durften, und manch ein eigenwillig gewachsener Baum regten
meine Fantasie an. Der Wald zeigte uns seine Gesichter, Formen und Farben
verschwammen zu skurrilen Fabelwesen.
Während unserer Zeit in der Ukraine haben wir, Stephan und ich, liebe
Freunde gewonnen. Da denke ich besonders an Jürgen und Alan, die uns mit
allem umsorgten und für jeden Spaß zu haben waren (Simsalabim...). Der
Abschied von ihnen viel mir besonders schwer, aber die Freude wird umso
größer sein, wenn wir uns ins Sachsen wieder sehen.
Wir trafen in den Ortschaften, die wir durchwanderten, auf neugierige, aber
freundliche und hilfsbereite Menschen, genossen ihre Gastfreundschaft und
waren erstaunt, wie offen sie uns gegenüberstanden.
Ich bin mit völlig neuen, positiven Eindrücken und bleibenden Erinnerungen
heimgekehrt und hoffe, dass unsere Nachfolger ebenso empfinden.
Peter, wir drücken Dir und Deinem Team die Daumen, kommt gesund und munter
in Deutschland an. Auf ein baldiges Wiedersehen!
Viele Grüße
Kathrin |
28. Mai Kathrin und
Stephan haben uns die ganzen drei Wochen in der Uraine begleitet. Durch
dicken und dünnen Nebel, Regen Schnee udn Sonnenschein. Ein herzliches
Dankeschön an Kathrin udn Stephan auch von Alan, Jürgen und Shira.
Beobachtungen: Spuren von Hirsch, Reh und
Wildschwein.
Wir brechen mit Tagesgepäck auf denn wir treffen
Jürgen und ALan in Sabinov um den schweren Rucksack für den Rest der Strecke
mitzunehmen. Wir müssen den Berg zwischen dem Lager und Sabinov hoch, durch
ein Skigebiet mit ein paar Schleppliften und auf der anderen Seite wieder
runter. Der Aufstieg geht durch einen sehr durchmischten Wald mit vielen
Pionierbaumarten wie Birke, Weiden und vielen Obstbäumen. Es scheint ehemals
eine Wiese oder eine Waldweidelandschaft gewesen zu sein. Alle grossen
Baumarten wie Buche, Ahorn, Tanne etc. haben starke Äste im unteren Bereich.
Spuren von Hirsch, Reh und Wildschwein finden wir bis oben und auf der
anderen Seite bis in die Nähe des ersten Dorfes. Vom Dorf bis zur
Hauptstrasse bei Sabinov sind es ca. 5km zu laufen in mitten der Sonne auf
einer asphaltierten Strasse vorbei an Feldern. Sehr unangenehm. In Sabinov
in einem kleinen Park treffen wir um 14:20 auf Jürgen. Dieses erste Stück
ist Gerlinde nicht mitgelaufen um Knie und Fussgelenke zu schonen. Wir
machen im Schatten ca. 1 Stunde Pause. In der Zwischenzeit hole ich Geld am
Bankautomaten. Dann laufen wir noch fast 2 Stunden weiter mit Rucksack.
Gleich im Süden von Sabinov geht ein bewaldeter Kamm hoch der nach Westen
verläuft. dem folgen wir und finden ein Lager in der Nähe einer Quelle auf
einer Wiese. Allerdings mögen uns dort auch die Mücken.
Wir wandern in einem Teil der Karpaten der stärker
besiedelt ist und von einigen stark befahrenen Strassen und grösseren
Landwirtschaftlich genutzen Flächen segmentiert wird. Wir versuchen in den
nächsten tagen einem Waldgebiet zu durchlaufen das wie ein Korrirdor auf der
Karte erscheint. Spuren von Wolf, Bär oder Luchs haben wir seit einigen
Tagen nicht mehr gefunden.
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29. Mai Beobachtungen:
Reh, Spuren von Hirsch, Reh, Wildschwein und Fuchs
Die Sonnen scheint uns schon um 5:00 ins Gesicht.
Um 6:30 stehen schon alle auf, es wird warm und es ist einfach hell. Während
wir mit den morgentlichen Beschäftigunegn wie Frühstück und Lagerabbau
beschäftigt sind läuft auf der Wiese gegenüber ein Reh entlang. Shira liegt
unter dem Tarp aber die Leine ist nicht fixiert. Sie sieht es und rennt los.
Das Grass ist allerdings so hoch, dass sie schon mühe hat sehr schnell zu
laufen nach 300m gibt sie auf, das Reh ist eh schon weg. Als ich endlich
meine Schuhe an hatte bin ich ihr hinterher. Sie war aber schon auf dem
Rückweg als ich fast bei ihr war.
Wir wollen heute dem Wald weiter folgen bis zu
einem Pass an dem die neuen Autobahn unter den Bergen durchgeführt wird und
nur die Landstrasse oben drüber führt. Es könnte sich um einen wichtigen
Korridorraum um die Hauptverkehrwege zwischen Presov und der Hohen Tatra zu
überqueren. In der mittlerweilen sehr warmen Sonne wird jede Überquerung
weiter offenen Wiesen schon recht unangenehm. Meistens können wir uns aber
im Wald bzw. im Schatten am Waldrand bewegen. Der Wasserkonsum steigt auf
das doppelte. Wir bewältigen zwei Anstiege auf knapp über 1000m und treffen
Jürgen auf unserem letzten Abstieg zum Camp. Jürgen und Alan haben sich ein
Lager ausgesucht, dass genau an der von mir angedachten Lagerstelle für uns
Wanderer sein sollte. Also haben wir eine unplanmässiges gemeinsames Camp.
Das war eigentlich erst für den folgenden Abend gedacht. Alle sind müde,
aber guter Laune trotz der ersten Blasen. |

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30. Mai Heute ist mal
wieder ein Tag mit leichtem Gepäck angesagt. Vom lager aus wandern wir zur
Passtrasse runter und dirket auf der anderen Seite einen steilen Weg hoch.
Wir benötigen gut 2,5 Std um auf die Spitze mit interessanten
Felsformationen zu kommen. Hier muss man schon etwas trittsicher sein, denn
es geht teilweise steil runter und der Weg ist nur Fussbreit am Felsen
vorbei. Es wird deutlich, dass wir eine landwirtschaftlich genutzte Tiefeben
umgehen. Denn wir erkennen vond er Aussicht auch wie es in den Hügeln wieder
nach westen geht. Im Moment laufen wir in südliche Richtung. Nach 4,5 std.
erreichen wir ein Dorf und müsseen über die Dorfstrasse bis zum nächsten
Dorf gehen, bei 30°C im Schatten aus Asphalt. Eine Umgehung im Wald wäre
durch quer durch den Wald möglich. Um 15:00 treffen wir Jürgen und Alan in
Krompachy.
Das Lager ist nicht ideal, wir hatten aber schon
schlimmers. Um 22:00 kommen Robin Rigg von der slowakischen Wildlife Society
und Marc aus Frankreich bei uns an. Marc befragt in gnaz Europa Schäfer über
ihre Traditionen und auch Probelme. Robin hilft ihm hier in der Slowakei
Schäfer zu befragen. Wir machen noch ein Lagerfeuer und unterhalten uns bis
um 1:00 morgens. |

Hohe Tatra: die Aufgabe für die kommende Woche |
1. Juni Beobachtungen:
Reh, Fuchs und Spuren von Reh, Wildschwein, Hirsch, Wolf, Luchs und
Wildkatze.
Es ging ein kalter Wind heute Nacht. ich habe am
letzte Camp die warmen Wintersachen aus dem Rucksack geräumt. Die Marmot
Flurry-Jacke werde ich wieder reinstopfen bei nächster Gelegenheit (ist
super warm, wiegt nicht viel und gut stopfbar).
Am morgen haben wir einen Blick auf die Hohe Tatra.
Da fängt man gleich an zu schwitzen. Das wird ein anstrengendes Stück
Arbeitt dort hoch.
Es sind sehr gemässigte Wege und wir wandern den
ganzen tag. Allerdings haben wir Probeleme den markierten Weg zu finden,
weil die Markierungen schlecht sichtbar sind oder wegen umgefallener Bäume
nihct mehr existieren. Dafür rennt ein Reh an uns vorbei und wir finden
weitere Wolfspuren und Losungen und sehr schöne Luchsabdrücke direkt neben
den Abdrücken einer Wildkatze. (leider kein digitales Bild). Wegen der
Wanderwegproblematik kommen wir nicht so schnell voran.
Wir hatten dmait spekuliert, dass Steffen den
letzten Tag wieder mlitlaufen wird und wir deswegen am Nachmittag auf das
Backup team treffen. Es kam anders und Steffen läuft nicht mit. Wir kaufen
deshalb im Dorf etwas Brot und Käse ein.
Wir kommen nicht ganz so schnell voran wie
gewünscht und wollen bei einem Ausischtspunkt übernachten. Leider gibt es
dort keine Aussicht mehr und wir stehen mitten im Fichtenwald mit vielen
Blaubeeren. Also suchen wir hier einen Platz zum Campen. Es ist kalt
geworden und regnet immer mal wieder. Wir bauen die Tarps mitten auf dem Weg
auf. Wenn hier Wildteire vorbei kommen rennen sie direkt in unsere Arme.
Trotz der kühlen Temperatur haben wir Spass und die Suppe wärmt alle wieder
auf.
In der Nähe des Lagers finde ich noch eine weitere
Wolfsslosung. |
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2. Juni Am morgen hatte
ich eine dünne Eisschicht auf meinem Tarp. Es war kalt und es dauert bis die
Sonne den Weg zwischen den Fichten etwas erwärmen konnte. Ich schickte
Jürgen eine SMS, dass wir es bis zu seinem Lager bei Verna nicht schaffen
werden und wir gegen 15:30 abgeholt werden müssen. Luftline wären es zwar
weniger als 10km gewesen aber die Wege führten alle in ganz andere Richtung
und 10km Asphahlt wollte ich uns ersparen. Der Weg war sehr schön,
wechselnde Wälder mit Wiesen. Am früher Nachmittag ging es dann sehr steil
hoch. Auf eine Felsnase mit Aussicht über die ganzen Wälder des slowakischen
Paradies. Es war warm aber nicht heiss, sehr angenehm zum laufen. Wir waren
auf einem Lehrpfad. Von der Felsspitz ging es steil runter entlang eines
Baches bis zur Strasse. Dort konnten wir an einem grösseren bach die Füsse
kühlen, bevor wir jetzt die normale Strasse bis zum Dorf laufen, ca. 4km.
Auf einer Wiese an der Strasse sehen wir noch einen Fuchs bei der Mäusejagt.
Alan steht auf dem abgesprochenen Parkplatz und
bringt uns zum Camp. sehr schön. Ein Förster ist wohl vorbei gekommen und
hat uns Käse gebracht.
Am Lagerfeuer trinken fast alle Wein und reden und
singen bis kurz vor Mitternacht. |