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15. April Klaus ist
angekommen. Er sollte gestern Abend um 21:00 in Sighisoara abgeholt werden.
Es gab ein paar Probleme, z.B. drei platte Reifen am Passat. Sie kamen heute
morgen kurz vor 7:00 an. Ich habe den
Vormittag am Komputer gearbeitet und telefoniert. Also nichts besonderes. Am
Nachmittag haben wir versuchet mit dem Landrover für Fotos zur Wetterstation
im Osten vom Kalimangebirge hochzufahren. Der Schnee auf der Forststrasse
war aber so tückisch mit brüchigen Eisplatten, dass wir gar nicht weit
kamen. Also haben wir die drei tägige Tour von Samstag bis Montag
vorbereitet. |
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16. April
Beobachtungen: Fuchs
Da ich nicht die geplante Tour über den Kamm machen
kann, sind wir zur Westseite des Kalimangebirge gefahren. Dort können wir
den Kamm umgehen. Es regnet als wir ankamen und unsere Rucksäcke
schulterten.
Eine lange Forststrasse brachte uns in die Wälder
und ins Gebirge. Am Anfang kamen wir an einer Mine vorbei, dann wurde es
einsamer und schöner. Wunderschön. Etwas anstrengend wurde es als wir im
Schnee laufen mussten. Auf einer Alm konnten wir unser Lager aufschlagen und
hatten eine herrliche Aussicht. Wir haben nur die Tarps mitgenommen. |
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17. April
Beobachtungen: Spuren von Wolf, Luchs
Es hat gefroren in der Nacht, aber es ging ganz gut
zu fünft unter den Tarps. Jetzt kam der erste anstrengende Teil im
Tiefschnee hoch auf den Sattel 1400m und dann rüber zu den nächsten Almen.
Leider mussten wir auch die 1800m hohen Spitze auslassen. Nach nur 7,5km
Wanderung (Luftlinie) haben wir unser nächstes Lager aufgeschlagen. Es wurde
stürmisch und regnete. Wir hatten die Tarps auf einer Seite offen mit
Aussicht. Um 22:00 blies der Wind genau in die Öffnung des zweiten Tarps und
riss einige Heringe heraus. Klaus, Thilo und Markus stellten es um. Dann
haben bei Tarps die Nacht überstanden. |
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18. April
Beobachtungen: Bärenspuren, Luchsspuren, Wolfsspuren; eine Luchlosung die
noch frisch genug war um sie einzusammeln
Es sind auf direktem Weg nur ca. 7,8km zum
Basiscamp. Wir benötigten aber den ganzen Tag. Ein super schöner Weg.
Überhaupt stimmt die Wanderkarte vom Kalimangebirge mit den Wegen überein,
und die Wege sind gut markiert. Dazu gibt es noch GPS Koordinaten. Sehr gut.
Der Weg wurde länger als erwartet. Im Winter fallen immer wieder Bäume um,
die quer über den Wegen liegen. Die mussten wir alle übersteigen oder unten
durchkriechen. Kalimangebirge ist geschafft und die Füsse sind müde. |
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19. April Ich musste
nach Varta Dornei zur Verwaltung des Nationalparks Kaliman. Dort habe ich
den Direktor des Nationalparks getroffen der sehr hilfsbereit war und mir
noch ein Kopie der Wanderkarte aus dem Rodna Gebirge organisiert hat.
Gleichzeitig habe ich mit den Leuten der Bergwacht gesprochen die ganz klar gesagt
haben, dass noch jede Überquerung der Hauptkämme sehr gefährlich sei.
Es ist sehr nebelig und von der schönen Landschaft
sieht man nicht viel. Am Abend fahren Thilo und ich in den Wald und stellen
seine Kamerafalle auf. Denn wir hatten am Vortag ja viele Bärenspuren
gesehen. Wir bleiben die ganze Nacht draussen. Die Kamera hat 4 mal
ausgelöst. Was wir fotografiert haben bleibt bis zur Filmentwicklung in
Deutschland ein Geheimnis, auch für uns. |
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20. April
Beobachtungen: viele Wolfspuren und ältere Losungen, eventl Luchsspuren und
Bärenspuren, Hirschspuren
Da ich das Rodna Gebrige nicht überqueren kann,
entscheide ich mich dafür zunächst eine zwei tägige Tour auf der westlichen
Flanke zu machen. Wir müssen dazu ein gutes Stück fahren. Wir starten im
Regen auf einer matschigen Forststrasse. Um 16:00 kommen wir auf dem Sattel
an und es regnet wieder heftig. Eine Holzhütte steht dort und wir stellen
uns unter. Sandra und Klaus sind mitgekommen. Markus hat mittlerweile seit
einigen Tagen Magenprobleme und blieb beim Auto. Die Schuhe von Sandra und
vom Klaus beginnen schon aufzuweichen und wir wollen den Regen abwarten. Es
wurde spät und ein Gewitter zog auf. Der Platz überall stand gut 1cm unter
Wasser und war sehr matschig. Folglich mussten wir uns entscheiden in dieser
Schutzhütte zu übernachten. In der Nacht regnete stürmte es sehr heftig
und das Gewitter entlud sich direkt über uns. Es war aber eine
Wanderung mit schönen Eindrücken. |
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21. April
Beobachtungen: Wolfspuren, Dachspuren, Hirsch und Reh und Wildschweinspuren
Es ist nebelig und wir steigen im leichten Regen
auf 1450m auf. Wieder kommen die Schneeschuhe uns zu Gute. Ohne wäre es
schwer geworden. Schneeglöckchen und Krokusse auf der nächsten Almwiese aber
wegen des schlechten Wetters sind alle Blüten geschlossen. Eine wunderschöne
Wanderroute für die wir insgesamt ca. 6 Stunden benötigen. Leider fängt es
wieder an stark zu regnen und die Schuhe von Sandra und Klaus durchweichen
zusehends. Meine Ausrüstung hält dicht. Nasskaltes Wetter ist das
unangenehmste Wetter für Wanderungen. Wir versinken fast in
Schlamm und Matsch als wir das Lager erreichen. |